Grabstein Heuser (1825) - Mittendrin in Rönsahl

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Grabstein Heuser (1825)

Heimatkunde > Sehenswerte Gebäude > Div. Denkmale
Der Grabstein "Heuser" von 1825
ältester Grabstein auf dem Friedhof
Inschrift auf dem Obelisken-Grabstein von Heuser:

„ Hier ruhen die Gebeine
der beiden Brüder
Friedrich und Leobold
Heuser
welche am 4. August 182[5]
aus ihren ersten Graebern
herausgenommen und in dieses
Grab versenkt wurden.
Ein Denkmal der Liebe
[meinem] Vater und Oheim
[gewidmet] von Servas Heuser“

In [ ] Klammern gesetzte Worte und Zahlen
sind stark verwittert und schlecht lesbar,
deshalb ergänzt.

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Weitere Informationen:



  
Dieser Grabstein ist der älteste erhaltene Grabstein auf diesem Friedhof. Ursprünglich stand er wenige Meter weiter nahe dem weiteren Grabstein der Familie Heuser.  Bei einer Kontrolle der Standfestigkeit der Grabsteine, wurde er, da die Inschrift nicht lesbar war, vom Friedhof entfernt. Doch kurz vor der Vernichtung konnte er gerettet werden, aber leider nicht die zugehörenden Sockel und Deckel.

Diese Inschrift erzählt eine Geschichte:
Nachdem der Friedhof rund um die Kirche im Jahr 1823 aufgegeben und der neue Friedhof an der jetzigen Stelle eingerichtet wurde, veranlasste Servas Heuser (Kaufmann in Süd-Afrika) ein Enkel des Rönsahler Pfarrers Johann Peter Heuser (1747-1782), das sein Onkel Friedrich Heuser (verstorben 1809, Pulverfabrikant in Rönsahl und Erbauer des alten Amtshauses) und sein Vater Leopold Heuser (verstorben 1823, Kaufmann in Süd-Afrika, kam nach dem Tod von Friedrich Heuser nach Rönsahl zurück) vom alten Friedhof auf den neuen Friedhof umgebettet wurden.

 
Diese ungewöhnliche Geschichte auf dem Grabstein veranlasste den Steinmetz Johann Steinnus, Restaurator vom Melatenfriedhof in Köln, eine denkmalgerechte Restaurierung des Grabsteins vorzunehmen.
Im Mai 2018 kam der Grabstein nach Rönsahl zurück und wurde wieder aufgestellt.

Ein großes Dankeschön geht an die Sparkassenstiftung, die finanzielle Mittel zur Verfügung stellte, an Herrn Johann Steinnus, für die Restaurierung, sowie an Horst Becker und den Bauhof der Stadt Kierspe, die den Grabstein wieder aufstellten.


 
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